Förderung nicht öffentlicher Ladeinfrastruktur in Kommunen und Betrieben

Ladesäulen für Unternehmen und Kommunen können nun gefördert werden.
Ladesäulen für Unternehmen und Kommunen können nun gefördert werden.

Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) fördert künftig den Aufbau von Ladeinfrastruktur an Mitarbeiterparkplätzen, für Elektrofahrzeuge betrieblicher oder kommunaler Flotten sowie für Dienstfahrzeuge. Ziel des Förderprogramms ist es, den flächendeckenden Aufbau von Landeinfrastruktur im nicht-öffentlichen Bereich von Unternehmen und Kommunen zu unterstützen.

Wer wird gefördert?:

Kommunen (insb. kommunale Gebietskörperschaften und deren rechtlich unselbstständige Eigenbetriebe, Gemeindeverbände und Zweckverbände) und wirtschaftlich tätige Unternehmen (darunter auch kommunale Unternehmen und gemeinnützige Organisationen)

Antragstellung:

Bis zum 31.12.2022 möglich.

Was wird gefördert?:

Erwerb und Errichtung einer fabrikneuen, nicht öffentlich zugänglichen, stationären Ladestation inkl. des elektrischen Anschlusses (Netzanschluss und Batteriespeicher) sowie damit verbundene notwendige Nebenarbeiten, sowie Energie­management-Systeme zur Steuerung der Lade­stationen.

Wie wird gefördert?:

  • max. 900 Euro pro Ladepunkt, jedoch max. 70 % der förderfähigen Ausgaben (Hinweis: Eine Ladestation kann einen oder mehrere Ladepunkte mit einer Ladeleistung von jeweils max.22 kW haben.)
  • Für Kommunen muss die Zuschusssumme mind. 9.000 Euro betragen
  • Für Unternehmen müssen die Gesamtkosten mind. 1.285,71 Euro betragen, die Förderobergrenze liegt bei max. 45.000 Euro pro Standort

Fördervoraussetzungen:

Die Ladeinfrastruktur muss sich an Stellplätzen auf Liegenschaften befinden, die zur gewerblichen und kommunalen Nutzung oder zum Abstellen von Fahrzeugen von Beschäftigten vorgesehen sind. Einsatz von 100% Ökostrom zum Laden.
Antragstellung vor Vorhabenbeginn.

 

Weitere Links: 

Förderrichtlinie des BMVI

Antragstellung KFW:Ladestationen für Elektrofahrzeuge