Landkreis Cloppenburg immer attraktiver für E-Mobilität

Der Ausbau der elektro Ladestationen geht im Landkreis voran

In einem bundesweiten Ranking zur E-Mobilität hat der Landkreis Cloppenburg eine erfreuliche Platzierung eingefahren. Im Ranking des Verbands der Automobilindustrie (VDA) liegt der Landkreis auf Platz 55 von 400, da sich hier statistisch 6,6 E-Autos einen Ladepunkt teilen müssen. 1360 zugelassene Autos gibt es laut Ranking pro Ladepunkt im Landkreis, immerhin besser als der deutschlandweite Mittelwert von 1486. Der Landkreis landet in diesem Punkt auf Platz 132. Je mehr Ladepunkte vorhanden sind, desto Attraktiver ist die Region für die Umstellung auf das E-Auto, so der VDA. „Ich freue mich sehr, dass das Engagement des Landkreises Cloppenburg zum Ausbau der E-Mobilität auch in einem deutschlandweiten Vergleich zunehmend sichtbar ist“, freut sich Landrat Johann Wimberg. Um die Verbreitung des E-Autos noch weiter zu fördern, werde der Landkreis auch weiter den Aufbau von E-Ladesäulen unterstützen. „In der Kreisverwaltung gehört die dienstliche Fahrt mit dem batteriegetriebenen Fahrzeug bereits mehr und mehr zum Alltag und wir haben damit sehr gute Erfahrungen gemacht“, ergänzt der Landrat.

Der Landkreis ist bereits große Schritte gegangen, um sein Ladesäulen-Netz noch weiter auszubauen. Das zweite Förderprogramm zum Ausbau einer flächendeckenden öffentlichen Ladeinfrastruktur für E-Autos und Plug-In-Hybriden wird derzeit weiter vorangetrieben. Derzeit stehen im Landkreis 42 Ladesäulen zur Verfügung, diese verfügen in der Regel über zwei Anschlussmöglichkeiten, bzw. Ladepunkte, die für das Ranking maßgeblich waren.

Das Autohaus Klaus Hörsting in Essen hatte im Sommer den ersten Förderantrag für eine halböffentliche Ladesäule gestellt und die Ladesäule wurde bereits geliefert und angeschlossen. Insgesamt wurden bereits neun Förderanträge gestellt. Erstmals wird mit diesem Förderprogramm auch der Ausbau einer halböffentlichen Ladeinfrastruktur gefördert, um die Verfügbarkeit von E-Ladesäulen auf weitere Bereiche auszudehnen. Dazu steht bis zum 30. Juni 2023 ein weiteres Gesamtbudget von 300.000 Euro zur Verfügung.

Der Landkreis unterstützt Unternehmen und Vereine aber auch Privatpersonen, die eine E-Ladestation aufstellen wollen, mit 50 Prozent der nicht durch andere Stellen geförderten Kosten, das sind maximal 2500 Euro für normale Ladestationen mit einer Ladeleistung bis 22 KW und 5000 Euro für die mit Schnellladefunktion. Gefördert werden öffentliche Ladestationen, die rund um die Uhr von jedem genutzt werden können, und halböffentliche, die zum Beispiel während der Öffnungszeiten eines Kundenparkplatzes zur Verfügung stehen. Gefördert werden nur Anlagen, die im Landkreis aufgestellt werden sollen.

Alle Fragen zum Förderprogramm beantwortet das „Merkblatt Ladestation“, dass Sie unter Angebote und dann Ladesäulen finden können.